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Zu hoher Verbiss: Rotwild-Abschuss wird deutlich erhöht

Rowild steht auf Alm © Erich Marek
Rowild steht auf Alm © Erich Marek

In der Schweiz soll mehr Rotwild erlegt werden.

Über 100 Stück Rotwild mehr wie im vergangenen Jahr sollen die Graubündener Jäger (Schweiz) schießen. Der Grund: Ein zu hoher Wildverbiss in Problemgebieten. Insgesamt sollen 130 Tiere mehr wie im vergangenen Jahr erlegt werden. Wie das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden gegenüber der Redaktion bestätigte, sei der Rotwild-Bestand zu hoch. Die Zahlen basieren auf einer jährlichen Wildzählung im Frühjahr sowie auf einem Verbissgutachten.

Jagd in Wildschutzgebieten wird erlaubt

Deshalb wird die Jagd auf Rotwild dieses Jahr in Wildschutzgebieten erlaubt. Allerdings nur in speziell ausgewiesenen Bereichen. Die Jäger dürfen während der Hochjagd die Flächen innerhalb der Schutzgebiete dafür an zwei Tagen bejagen. Die reguläre Hochjagd umfasst eine Zeitspanne von drei Wochen im September.

Zum Abschuss sind Kahlwild und Spießer freigegeben. Eigentlich dürfen in Graubünden Spießer nur bis Lauscherhöhe geschossen werden. Diese Regelung entfällt für diese Sonderjagd


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.