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Hohe Geldstrafe für Wilderer

Das Bundesgericht in Lausanne. Foto: Roland Zumbuehl © Roland Zumbuehl

Eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren für einen Wilderer reichte der Verwaltung des Schweizer Kantons Jura nicht aus. Sie forderte zusätzlich von diesem eine Zahlung von 110.000 Schweizer Franken (umgerechnet kanpp 90.000 Euro).
Der Mann ist ehemaliger Wildhüter. Zusammen mit Komplizen soll der 40-Jährige zwischen 2002 und 2006 insgesamt 87 Rehe, 26 Hasen, neun Wildschweine, acht Gämse und eine Eule illegal erlegt haben. Nach dem Eidgenössischen Jagdgesetz kann in solchen Fällen das Kanton oder die Gemeinde den Gegenwert der geschossenen Tiere einfordern. Dagegen legte der Wilderer Beschwerde vor dem Bundesgericht in Lausanne ein, wie verschiedene Medien berichten. Er hatte sich auf Verjährung berufen. Die Richter lehnten jedoch ab.
BS