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Höchste Zahl an Wildunfällen

Etwa zwölf Prozent der Rehwildstrecke in Sachsen-Anhalt stammen von der Straße.


Laut einer Mitteilung des Gesamtverbades der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) lag die Zahl der Wildunfälle im Jahr 2017 auf einem Rekordhoch. Demnach wurden den Kfz-Versicherern insgesamt etwa 275.000 Wildunfälle gemeldet und damit 11.000 Unfälle mehr, als im Vorjahr. Das entspricht einen Anstieg von etwa vier Prozent. Im Vergleich zu vor zehn Jahren, sind die Wildunfallzahlen um gut 30.000 gestiegen. Jeden Tag kommt es im Schnitt zu gut 750 Zusammenstößen mit Wildtieren.

Fotos vom Unfallort machen

Dabei leisten die Versicherungen pro Unfall laut GDV etwa 2700 Euro Schadensersatz. Die Versicherer raten, nach einem Unfall Fotos von Fahrzeug, Unfallort und wenn möglich Tier zu machen und sich von Polizei oder Jagdpächter eine Wildunfallbescheiningung ausstellen zu lassen. Außerdem solle man den Schaden melden, bevor die Spuren am Fahrzeug entfernt werden.

Die Dunkelziffer der Wildunfälle dürft recht hoch sein, da viele kleinere Unfälle wohl nicht der Versicherung gemeldet werden. Oft wird nicht einmal die Polizei oder der Jagdpächter informiert. PM/ SBA

Diese Video zeigt, wie die App "Wuidi" helfen soll, Wildunfälle zu vermeiden.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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