Home News Hochsitze umgesägt: Jägern vegetarische Lebensweise empfohlen

Hochsitze umgesägt: Jägern vegetarische Lebensweise empfohlen

Hochsitz-umgeworfen © Polizei Stadtsteinach
Ob die Verfasser des „Bekennerschreibens“ tatsächlich hinter den zerstörten Hochsitzen stecken, ist unbekannt.

Böse Überraschung vor einer Drückjagd: Am Morgen des 19. Oktober entdeckte ein Jäger in einem Gemeinschaftsrevier bei Untersteinach zwei umgesägte Hochsitze. Wie die Polizei mitteilt, wurde auf dem Zuweg zu einer der zerstörten Ansitzeinrichtungen ein Brief gefunden. Dieser hing in einer Kunststofftüte an einem Absperrband, das bereits vorsorglich vor der Drückjagd angebracht worden war.

Hochsitz-zerstoert © Polizei Stadtsteinach

Die Jäger hatten bereits alles für die Drückjagd vorbereitet und die Wege abgesperrt.

Jägern vegetarische Ernährung ans Herz gelegt

Wie die Polizei weiter erklärte, schrieben die vermeintlichen Verfasser „„An alle Jäger der Jagdreviere“, dass das Jagen und Töten der Tiere zu unterlassen ist." Außerdem wurde den Jägern eine vegetarische Lebensweise ans Herz gelegt, wie ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion erklärte. Ein Bekenntnis zur Beschädigung der Hochsitze war in dem Brief jedoch nicht enthalten. Hinweise zu dem oder den Tätern gebe es derzeit nicht. In der Vergangenheit habe es immer wieder Probleme mit zerstörten Ansitzeinrichtungen gegeben, jedoch sei dies der erste Falle seit geraumer Zeit. Hinweise nimmt die Polizei Stadtsteinach unter der Telefonnummer 09225-963000 entgegen.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
Thumbnail