Home News Hochsitzbrand: Ermittlungen führen zu überraschendem Ergebnis

Hochsitzbrand: Ermittlungen führen zu überraschendem Ergebnis

Redaktion jagderleben
am
Samstag, 09.03.2019 - 10:50
Insgesamt wurden in den Landkreisen Osnabrück, Minden-Lübbecke und Herford 15 Hochsitze angezündet. © Polizei Minden-Lübbecke

Ein mutmaßlich mehrfacher Hochsitzbrandstifter musste sich in Herford (Nordrhein-Westfalen) vor dem Schöffengericht verantworten. Wildkameraaufnahmen hatten, nach einer Serie von Brandanschlägen, den entscheidenen Hinweis auf den Mann geliefert. Im Zuge der Ermittlungen zu den Vandalismusfällen, hatte die Polizei dann bei einer Durchsuchung Drogen bei ihm entdeckt. Daher stand der Mann nun nicht wegen der Brandstiftungen vor Gericht, sondern wurde wegen Drogenbesitz und -handel angeklagt, wie die „Neue Westfälische“ berichtet.

Das Gericht verurteilte den 28-jährige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung. Dieses Strafmaß bestätigte der Verteidiger des Mannes gegenüber unserer Redaktion.

Möglicherweise 15 Hochsitze angezündet

Zu den Vorwürfen der beschädigten Hochsitze konnte der Anwalt keine weiteren Angaben machen. Laut „Neue Westfälische“ dauern in diesem Fall die Ermittlungen noch an. Er wird verdächtigt, in den Landkreisen Osnabrück (Niedersachsen), Minden-Lübbecke und Herford insgesamt 15 Hochsitze angezündet zu haben. PM/ SBA