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Hitzewelle: Waldbrandgefahr steigt drastisch

Wald steht in Flammen © skeeze/ Pixabay

Die Waldbrandgefahr steigt kommende Woche womöglich stellenweise auf die höchste Stufe.


Ab Anfang kommender Woche soll Deutschland, laut verschiedener Wettermodelle, von einer erneuten Hitzewelle heimgesucht werden. Warme Luft aus Nordafrika erreicht dann Deutschland und soll Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad mit sich bringen. Im Extremfall sollen sogar Werte über 40 Grad möglich sein. Wetterexperten befürchten, dass sogar Hiterekorde, derzeit liegt der Temperaturrekord in Deutschland bei 40,3 Grad, gebrochen werden könnten.

Waldbrandgefahren-Index des Deutschen Wetterdienstes. © Deutscher Wetterdienst

Der Waldbrandgefahren-Index zeigt für die nächsten Tage eine deutlich steigende Waldbrandgefahr in allen Teilen Deutschlands.

Waldbrandrisiko steigt drastisch an

Mit der Hitzewelle steigt auch das Waldbrandriskio erneut deutlich an. Wie der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung erklärt, können achtlos entsorgte Zigarettenstummel, Grill- und Lagerfeuer oder heiße Katalysatoren von geparkten Autos leicht einen Brand entfachen. Offenes Feuer sollte daher unbedingt vermieden und Autos nur auf ausgewiesenen Flächen geparkt werden. Außerdem sollten Zufahrten und Straßen stets frei bleiben, damit die Rettungskräfte im Notfall schnell zum Einsatzort gelangen können.

Der Deutsche Wetterdienst gibt die Waldbrandgefahr ab Dienstag in vielen Teilen Deutschlands mit der Stufe 3 und 4 an. In Teilen Ostdeutschlands sogar mit der höchsten Stufe 5.

Rauchverbot im Wald

In vielen Bundesländern besteht vom 1. März bis zum 31. Oktober ein Rauchverbot im Wald. In Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen gilt das Verbot sogar ganzjährig. 

Bei den sommerlichen Temperaturen sollten keine Hunde, auch nicht für nur kurze Zeit, im Auto gelassen werden. Die Temperatur steigt im Wageninnere innerhalb kürzester Zeit auf einen lebensbedrohlichen Wert an.

So schnell steigt die Temperatur im Auto an. © jagderleben.de

Auch vermeintlich harmlose 20 Grad Außentemperatur können für Hunde zu einer tödlichen Falle werden.



Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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