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Hirte wildert

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Sonntag, 18.09.2011 - 02:20
Das idyllische Tal zog den Wilderer immer wieder in seinen Bann. Foto: jürgen/pixelio<p> © jürgen/pixelio
Das idyllische Tal zog den Wilderer immer wieder in seinen Bann. Foto: jürgen/pixelio<p>

Das Val Müstair im Engadin wirbt für seine unberührte Natur. Ein 26-jähriger Hirt aus dem Kanton Graubünden nutzte dieses wildromantische von zerklüfteten Bergen umgebene Tal, um auf den Spuren von Jennerwein einem illegalen Handwerk nachzugehen. Jetzt ist der Mann der Wilderei überführt worden, teilte die Kantonspolizei mit. Acht Fälle konnten nachgewiesen werden. Zusammen mit dem Amt für Jagd und Fischerei und der Grenzwache stand der Mann seit einiger Zeit unter Beobachtung. Bei einer Hausdurchsuchung konnten eine Wildererwaffe mit Schalldämpfer, Wildfleisch und Trophäen sichergestellt werden. Der Mann hatte seit dem Jahre 2006 fünf Rehe, zwei Hirsche und einen Steinbock gewildert. Zudem stellte sich heraus, dass er in einem Fall von einem 17-jährigen Bündner begleitet wurde, der seinerseits widerrechtlich einen Gamsbock erlegte. Die beiden wurden angezeigt. BHA