Home News Hirschkalb in Warnweste attackiert Familie

Hirschkalb in Warnweste attackiert Familie

Der Hirsch läuft meist frei durch den Wald und die Ortschaft. Damit er nicht überfahren wird trägt er eine Warnweste.


Am Samstag den 2. Dezember kam es Sülzhayn (Thüringen) zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall mit einem Stück Rotwild. Ein Hirschkalb fühlte sich laut Polizeibericht wohl von Kindern gestört und attackierte die Familie. Dabei wurde die Mutter, durch die Schalen des Jungtiers leicht verletzt. Kurz darauf wurde das Stück eingefangen, wie „nnz-online.de“ berichtet. Ungewöhnlich: der Hirsch trug eine Warnweste. Es handelt sich nicht um ein freilebendes Tier, sondern um den Zögling von Peter Pohl. Er habe ihn am 30. Mai verletzt hinter seinem Haus gefunden, erklärt Pohl gegenüber der Redaktion.

Auswilderung gestoppt

Der Rentner und seine Frau kümmerten sich um den Findling und pflegten ihn gesund. Inzwischen sei das Kalb allerdings fast immer im Wald unterwegs, er habe ihn auswildern wollen. Die Warnweste trägt er, um nicht überfahren zu werden. Nach dem Zwischenfall wird die geplante Auswilderung nun allerdings gestoppt. Pohl hofft, seinen Schützling in einem Wildpark unterzubringen. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail