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Hirschjagd in Ungarn: Einreiseverbot gilt doch für Jagdgäste

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Samstag, 19.09.2020 - 07:51
Hirsch-sichernd © vaclav - stock.adobe.com
Die Rothirschbrunft in Ungarn ist ein beliebtes Reiseziel vieler Jagdgäste.

Ungarns Grenzen sind seit dem 1. September dicht. Das auf Grund von Corona verhängte Einreiseverbot gilt auch für Jäger. Nach der Bekanntgabe, dass die Grenzen geschlossen werden sollen und das ausgerechnet vor der anstehenden Rotwildbrunft, die in Ungarn das alljährliche jagdliche Highlight darstellt, setzten viele Reviere, Jagdgenossenschaften und Jagdreiseveranstalter die Hebel in Bewegung. Daraufhin durften Jäger, sofern sie eine entsprechende Jagdgenehmigung bzw. einen Jagdvertrag vorlegten, wieder über die Grenze reisen.

Doch diese Woche schloss sich auch noch diese Lücke: Am 14. September veröffentlichte die für alle Jagdangelegenheiten zuständige ungarische Jagdkammer auf ihrer Homepage, dass auch Jäger nicht mehr ins Land dürfen. Die ungarische Jagdkammer habe laut dieser Pressemitteilung alles versucht, diesen Schritt zu verhindern, allerdings sei das nicht gelungen. Man müsse die Entscheidung der Regierung annehmen und in die Zukunft blicken. 

Die ungarische Hauptstadt Budapest wurde zudem diese Woche vom Robert-Koch-Institut (RKI) zum Risikogebiet erklärt. Eine Reisewarnung von deutscher Seite wurde ausgesprochen. Eine Ausreise ist weiterhin möglich.


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