Home News Hirschjagd in Amerika: Doppeltes Waidmannsheil

Hirschjagd in Amerika: Doppeltes Waidmannsheil

Der Brunfthirsch verhakte sich unauflösbar mit dem verendeten Rivalen.


Dem Kentucky Department for Fish and Wildlife Resources wurde eine ungewöhnliche Erlegung bei der diesjährigen Hirschbrunft gemeldet. Wie das Department gegenüber der Redaktion berichtet, erlegte der Schütze Bob Long Jr. im Ballard County, nahe dem Mississippi River, einen Hirsch, der Haupt und Träger eines verendeten Rivalen mit sich herumschleppte.

Wildkamera gibt Aufschluss

Das nun erlegte Tier schleppte das Haupt des Gegners bereits mindestens einige Tage mit sich.


Die Mitarbeiter vermuten, dass der Hirsch möglicherweise auf den bereits verendeten Rivalen traf, aber in seiner brünstigen Angriffslust instinktiv trotzdem auf dessen Haupt losging. Die Geweihe verhakten sich und das Stück war gezwungen die Überreste weiter mit sich herumzuschleppen.

Eine Wildkamera bestätigte, dass der Vorfall bereits über eine Woche vor der Erlegung passiert sein musste. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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