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Hirsche geben Anlass für kuriose Rettungseinsätze

Offenbar erkennt nicht jeder das Röhren eines Hirsches in der Brunft.


Ein Paar aus Tschechien war beim Wandern in Oberösterreich, als sie in der Abenddämmerung das furchterregende Schreien von Tieren hörten. Die beiden hielten das Gebrüll für das von Bären, wie die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichten. Verängstigt suchten die zwei daher im Schuppen einer Wildfütterung Schutz.

Von dort alarmierten sie per Notruf die Bergrettung, die ihnen zur Hilfe kam und die Urlauber darüber aufklärte, dass es sich um Rotwild handelt und keine Bären. Peinlich berührt stiegen die Tschechen daraufhin mit ihren Rettern ins Tal hinab. In der Gegend war zuletzt 2009 ein Petz gesichtet worden, der aber abgewandert ist.

Tierrettung nicht nötig

Auch in Südtirol (Italien) musste die Feuerwehr wegen eines liebestollen Hirsches ausrücken. Ein Urlauber hatte sich per Notruf bei den Einsatzkräften gemeldet, weil er gegen 6 Uhr morgens in der Nähe einer Ski-Piste über längere Zeit ein Tier jammern hörte. Als die Feuerwehrleute vor Ort eintrafen, stellte sich das Jammern allerdings als das Röhren eines Hirschs heraus. Ohne diesen bei der Brautschau zu stören, machten sie sich wieder auf den Rückweg.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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