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Hirsch verwüstet Garten

Der Hirsch vor dem Streifenwagen. Foto: PD Hannover


Gegen 03.15 Uhr entdeckten Bewohner des Ortsteils Averhoy (Neustadt am Rübenberge) einen Rothirsch. Der Zwölf-Ender hatte bereits den Garten einschließlich Mobiliar verwüstet und mit seinem Geweih Türen und Fenster des Hauses maltretiert. Die Grundstückseigentümer verständigten die Polizei. Erfolglos versuchten die Polizeibeamten den Hirsch zu vertreiben. Sogar der Einsatz von Blaulicht und Martinshorn konnte den vermutlich noch Brunftigen nicht zur Flucht bewegen.
Da die Angriffslust nicht zu zügeln war und das Tier auch keine Anstalten machte wieder dahin zurückzukehren, wo es herkam, riefen die Ordnungshüter den zuständigen Jagdpächter Heinrich Thielking zu Hilfe. Zur weiteren Gefahrenabwehr für die Öffentlichkeit trug der Jäger daraufhin den Fangschuss an.
Eine Erklärung über die Herkunft des Geweihten lieferte der Sprecher der Jägerschaft, Karsten Ahlborn, im Gespräch mit jagderleben: „Er stammt aus einer privaten Gatterhaltung eines Jägers, der in der Nähe auch eine Jagdschule betreibt.“ Wie der Zwölfer entkam, konnte er sich jedoch nicht erklären. Der Gatterbetreiber war für die Redaktion leider nicht zu erreichen.
MH/PM