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Hin und Her bei Hundesteuer

In Mainz müssen Hundeführer künftig tiefer in die Tasche greifen. Foto: DB © DB

In der Stadt Dornhan (Kreis Rottweil) hat man sich gegen eine geplante Hundesteuer für Jagdhunde entschieden. Der Hegering der baden-württembergischen Kleinstadt setzte sich vehement für seine Hundeführer ein und bekam Unterstützung vom Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum (MLR). Die Haltung eines Jagdhundes sei kein generelles Privatvergnügen, sondern gewährleiste eine tierschutz- und jagdrechtskonforme Jagdausübung, so die Auffassung des MLR. Die Stadtverwaltung Dornhan stimmte schließlich zu.
Anders sieht es in Rheinland-Pfalz aus. Vom 1. März an kostet in der Landeshauptstand ein angemeldeter Hund 66 Euro mehr statt 120 Euro dann 186 Euro. Der zweite Hund kostet künftig sogar 216 Euro. Von einer Steuerbefreiung für die vierbeinigen Jagdhelfer sieht man hier ab, bestätigte ein Pressesprecher gegenüber der Redaktion. Hunde, die nachweislich aus Tierheimen stammen, sollen hingegen nicht besteuert werden. BS/BHA