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"Hilferufe" – Rotwild löst Polizeieinsatz aus

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Kathrin Führes
am
Mittwoch, 23.12.2020 - 07:09
Rotwild-im-Wald © ysbrandcosijn - stock.adobe.com
Die Polizei geht davon aus, dass Rotwild für die „Hilferufe“ verantwortlich sei.

Am Montagnachmittag alarmierte ein Anwohner gegen 17 Uhr den Notruf in Günzach (Bayern). Der Anrufer meldete, dass aus einem nahegelegenen Waldstück bei Grettler menschliche Hilferufe zu hören seien. Wie die Polizei weiter mitteilt, bestätigten erste Ermittlungen die gemeldeten Hilferufe.

Daher wurde sofort ein Großaufgebot an Suchkräften hinzugezogen. Mit Unterstützung von zwei Diensthundeführern und einem Polizeihubschrauber durchsuchte man das Waldstück. Dunkelheit und zunehmende Kälte erschwerten dabei den Einsatz der Beamten. Der eingesetzte Hubschrauber konnte auch keine weiteren Hinweise auf eine Person in Not geben – mit einer Wärmebildkamera waren nur Wild im Waldgebiet erkennbar. Nachdem auch die Suchmannschaften zu Fuß ohne Erfolg blieben, wurde der Einsatz nach zwei Stunden ohne Ergebnis beendet.  

Jagdpächter tippt auf Rotwild

Wie die Polizei Kaufbeuren angibt, geht man nach Rücksprache mit einem Jagdpächter davon aus, dass die „Hilferufe“ wohl vom ansässigen Rotwild stammten. Hinweise auf eine Straftat oder einen Unfall ergaben sich nicht.


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