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Hilfe für Flutopfer: Frankonia lagert Waffen ein

Redaktion jagderleben
am
Montag, 02.08.2021 - 12:01
Fluten-SN © Sascha Numßen
Teilweise rissen die Fluten ganze Häuser weg. Wer kein Haus mehr hat, aber noch Waffen, kann diese bei Frankonia einlagern.

Wohin mit den Waffen, wenn Tresor und Haus vollgeschlammt sind oder gar nicht mehr existieren? Ein Problem für die Jäger und Sportschützen im Gebiet der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Einige Frankoniafilialen im und um das Katastrophengebiet reinigen und lagern die Waffen von Flutopfern nun kostenlos ein.

Natürlich hätten die Flutopfer ganz meist ganz andere Sorgen als einige dreckige Waffen, „Frankonia will aber da helfen wo wir es können“ sagt Simon Abeln, verantwortlicher bei Frankonia für die Aktion gegenüber der Redaktion. Denn das Waffengesetz sähe keinen Ausnahmefall wie Katastrophen vor. Für die sichere Aufbewahrung muss gesorgt werden.

Waffen von Flutopfern werden in klimatisierten Großraumtresoren verwahrt

Bis zu einem Jahr verwahrt Frankonia die Waffen von Flutopfern in ihren klimatisierten Großraumtresoren - nach Absprache bei Bedarf auch länger. Vor der Lagerung werden die Waffen zerlegt, komplett gereinigt und alle Teile geölt.

Diese Dokumente brauchen Sie

Für die Lagerung braucht Frankonia neben den Waffen noch die P-ID, E-ID und W-ID (Personen-, Erwerbsberechtigungs- und Waffen-Identifikationsnummern) und die Postleitzahl.

Falls die Fluten auch diese Dokumente geschluckt hat, können diese bei der zuständigen Waffenbehörde erfragt werden. Bei Bedarf soll in der Frankonia-Filiale angerufen und ein Termin zur Abholung vereinbart werden.


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