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Hessen-Forst: Kirrung auf Sparflamme

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Montag, 09.09.2013 - 02:00
Schwarzwildkirrungen bleiben im hessischen Staatswald in Zukunft meist unbeschickt. Foto: CS © CS

So ist in Rotwildrevieren, in denen jährlich Rotwild zur Strecke kommt, die Schwarzwildkirrung ab sofort grundsätzlich verboten. In den übrigen Revieren des Landesforsts mit gelegentlichem Rotwildabschuss ist bis zu 500 Hektar eine Kirrung und je angefangene weitere 500 Hektar eine weitere Lockstelle erlaubt.Fast ebenso restriktiv ist nun bei Hessen-Forst die Schwarzwildkirrung in den Niederwildrevieren geregelt. Dort kann immerhin pro angefangene 250 Hektar eine Kirrung angelegt werden.
Diese Festlegung erfolgt auf Anweisung der Obersten Jagdbehörde. Sie gilt jedoch – bis zum Auslaufen des Pachtvertrags – nicht für bereits vor dem Jagdjahr 2013/14 verpachtete Reviere, in denen die Kirrung in der Regel nicht über die gesetzlichen Vorschriften hinaus eingeschränkt worden ist.
ROE