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Herbe Schlappe für Jagdfeind

Das Bundesgericht in Lausanne. Foto: Roland Zumbuehl © Roland Zumbuehl

Bereits vor rund zwei Jahren hatte ein Jäger in einem Leserbrief seinen Unmut über einen Schweizer Tierschutzvereins-Präsidenten öffentlich kundgetan. Dieser Brief wurde in zwei verschiedenen Zeitungen abgedruckt. Unter anderem warf der Waidmann dem Tierschützer vor, die Jagd mit allen Mitteln zu bekämpfen und sich "wie ein Terrier ins Thema Jagd zu verbeißen und dabei wichtige Aufgaben in den Hintergrund zu stellen". Durch diese Aussagen sah der Jagdgegner seine Persönlichkeitsrechte verletzt und klagte bis vor die höchste eidgenössische Instanz das Bundesgericht in Lausanne.
Doch auch die Bundesrichter bestätigten die vorangegangen Entscheidungen ihrer Kollegen: Die Klage ist abzuweisen lautete das am 4. Januar veröffentlichte Urteil, wie ein Sprecher des Bundesgerichtes gegenüber der Redaktion bestätigte (AZ 5A_489/2012). Der Antragsteller trägt somit die auf eine fünfstellige Summe geschätzten Kosten der Verfahren. Ob der Tierrechtler die entstandenen Kosten mit Spendengeldern oder aus eigener Tasche begleichen wird, ist nicht bekannt.
BS

Das Urteil im Wortlaut finden Sie hier.