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Helikopter ortet Jagdhund

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Samstag, 03.01.2015 - 01:15
Müde aber wohlauf: Der gerettete Bayerische Gebirgsschweißhund. D. Keuschnig © D. Keuschnig
Müde aber wohlauf: Der gerettete Bayerische Gebirgsschweißhund. D. Keuschnig

Vier Tage lang musste der Bayerische Gebirgsschweißhund (BGS) im steilen, verschneiten und zerklüfteten Gelände des Suchagrabens in Maria Elend (St. Jakob im Rosental, Österreich) ausharren, ehe er gerettet wurde. Doch wie kam es dazu?
Am 26. Dezember machte sich ein Vater-Sohn-Gespann auf zur Gamsjagd. Mit von der Partie war auch der 5-jährige BGS-Rüde. „Kurz nachdem mein Vater einer Gams die Kugel antrug, riss sich der Hund los, um das Stück zu verfolgen“, schilderte Thomas Lautmann der Redaktion. Bei der Nachsuche stürzte der Schütze dann etwa 30 Meter in die Tiefe. Mit leichten Verletzungen gelang es dem 80-Jährigen wieder aufzusteigen.
Die darauffolgende Suchaktion nach blieb jedoch erfolglos. Im Glauben, den Jagdhelfer am nächsten Tag bei seinem Auto wiederzufinden, ließ der Sohn sein Fahrzeug über Nacht stehen – ohne Erfolg.
„Da Anwohner den Rüden immer wieder bellen hörten“, so Lautmann, riefen die Waidmänner die Bergrettung Villach zu Hilfe. Aber auch den Einsatzkräften gelang es nicht, das Tier in den darauffolgenden Tagen ausfindig zu machen. Schließlich wurden eine Fotodrohne und ein Hubschrauber auf die Suche geschickt. Sie entdeckten den Rüden, sodass die Helfer den Vierbeiner mit einem Spezialgeschirr bergen konnten. „Sowohl der Jäger als auch der Hund sind wohlauf“, erklärte Bergretter Daniel Keuschnig abschließend.
MH