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Hegegemeinschaften organisieren sich neu

Rüdiger Schaaf, Vorsitzender der neu gegründeten "Fachgruppe Hochwild-Hegegemeinschaften im LJV" (FGHG). © Foto: LJV RLP

Damit reagieren die rheinland-pfälzischen Rotwildringe und Hegegemeinschaften auf die im neuen Jagdgesetz festgeschriebene Erweiterung ihres Aufgabenspektrums und das Mehr an Verantwortung der künftigen Hochwild-Hegegemeinschaften als Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Die konstituierende Versammlung in der LJV-Geschäftsstelle in Gensingen beschloss eine Geschäftsordnung und wählte den Vorstand der FGHG. Vorsitzender ist Rüdiger Schaaf (Rotwildring Montabaurer Höhe), stellvertretende Vorsitzende sind Marcus Moller-Racke (Hegegemeinschaft Binger Wald), Karl Steinhoff (Rotwildring Zell) und Heiko Hünemeyer (Hegegemeinschaft Salmwald).
Das neue rheinland-pfälzische Landesjagdgesetz verpflichtet die Jagdausübungsberechtigten in den Bewirtschaftungsbezirken für Rot-, Dam- und Muffelwild, Hegegemeinschaften als Körperschaften des öffentlichen Rechts zu gründen. Die Mitgliedschaft aller Jagdausübungsberechtigten in diesen Hegegemeinschaften ist obligatorisch, und die Beschlüsse sind bindend.
Die FGHG sieht es als ihre vorrangige Aufgabe, die besonderen Belange und Interessen der Hegegemeinschaften und der in ihr zusammengeschlossenen Jagdausübungsberechtigten gegenüber Staat und Gesellschaft zu vertreten. Hinzu kommen die Beratung der Hegegemeinschaften in allen Fragen des Jagdrechts und der Hochwildbewirtschaftung sowie die Durchführung von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für Mitglieder und sonstige Interessierte.
"Wir übernehmen einen sehr wichtigen Auftrag", so FGHG-Vorsitzender Rüdiger Schaaf. "Die gestiegene Eigenverantwortung und die Fülle von Aufgaben, die uns die neue Rechtslage aufbürdet, werden von unseren Experten zum Wohle des heimischen Hochwildes und mit einem Höchstmaß an Kompetenz wahrgenommen." PM