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Hasenpest tritt immer noch gelegentlich auf

Untersuchung eines Erlegten Feldhasen. Foto: Karl Schulte-Wess. © Karl Schulte-Wess

Im Jahre 2010 sind laut Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland bisher 21 Fälle von Hasenpest (Tularämie) gemeldet worden (2009=10, 2008=15 und 2007=20 Fälle). Die Fallzahlen verteilen sich auf die Bundesländer Brandenburg (5), Baden-Württemberg (6), Bayern (3), Nordrhein-Westfalen (2) Rheinland-Pfalz (1), Sachsen (3) und Thüringen (1).
Ein enger Kontakt mit infizierten Tieren kann beim Menschen zu schweren Infektionen führen. Jäger sind gefährdet und sollten unbedingt die hygienischen Vorschriften einhalten: Ein verdächtiges Tier sollte mit Schutzhandschuhen aufgenommen und in einer Plastiktüte verpackt zur Untersuchung über das zuständige Veterinäramt oder direkt an ein Untersuchungsamt gebracht werden. Nur wenn ein erkrankter und verendet gefundener Hase untersucht wird, kann die tatsächliche Verbreitung der Tularämie festgestellt werden. BHA

Bild: Untersuchung eines erlegten Feldhasen.