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Hambacher Forst: Vermummte Personen greifen Jäger an

Dieb-mit-Taschenlampe-am-Auto © motortion - stock.adobe.com
Die Personen schlugen gegen die Scheiben des Autos.

Im Bereich des Hambacher Forstes (Nordrhein-Westfalen) haben vermummte Personen am vergangenen Freitag gegen Mitternacht einen Jäger genötigt. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, hätten Unbekannte im Bereich der Mahnwache an der L 257 den Jäger an der Weiterfahrt mit seinem PKW gehindert. Eine Person habe mit einer Stahlstange den Weg versperrt, während mehrere andere vermummte Personen mit ihren Händen gegen das Auto des Waidmanns schlugen. Kurze Zeit später ließen die Täter von dem Auto ab und den Jäger den Weg weiter befahren.

In der Vergangenheit bereits Jäger angegriffen

Auf Nachfrage der Redaktion bei der Polizei Aachen gab diese an, dass in der Vergangenheit bereits zwei Strafanzeigen wegen Nötigung bzw. Bedrohung von Jagdausübungsberechtigten gestellt wurden. Im vorliegenden Fall sei äußerlich nicht zu erkennen gewesen, dass es sich bei den Fahrer um einen Jäger handelt. Es sei jedoch möglich, dass aufgrund der Umstände und Gegebenheiten vor Ort die Täter Rückschlüsse auf den Fahrer und sein Fahrzeug gezogen haben.

Auch Hochsitze brannten bereits

In den letzten Wochen wurden auch immer wieder brennende Hochsitze im Bereich des Hambacher Forstes gemeldet. Ob es sich bei den Tätern auch um Personen aus Umfeld des Hambacher Forstes bzw. des benachbarten Wiesencamps handelt, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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