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"Ich habe noch Hoffnung"

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Der neue Geschäftsführer der Jägerstiftung: Marc Henrichmann. Foto: privat © Privat

Der neue Geschäftsführer der Jägerstiftung: Marc Henrichmann. Foto: privat

Der 37-jährige Havixbecker (Kreis Coesfeld, NRW) hat seinen Jagschein 1996 nach dem Abitur gemacht. Henrichmann ist verheiratet, hat eine Tochter und führt zwei Deutsch-Drahthaar. Die Jagd kennt er von Kindesbeinen an durch seinen Vater. Und damit die Lust am Jagen auch in der Zukunft noch erhalten bleibt, ist der Rechtsanwalt und Kommunalpolitiker (CDU) jetzt aktiv geworden. "Ich betrachte die jagdrechtlichen Entwicklungen mit Sorge." Durch die Stiftungs- und Öffentlichkeitsarbeit will er, auch mit Blick auf die derzeitige Situation in NRW, noch viel bewegen: "Es ist wichtig, dass wir bis zur letzten Sekunde am Ball bleiben. Ich gebe die Hoffnung nicht auf."
Der leidenschaftliche Jäger sieht die geplante Neuausrichtung der Stiftung als Chance, der voranschreitenden Naturentfremdung der Bevölkerung entgegenzuwirken. Man müsse mehr Werbung für die Jagd machen: „Wir müssen uns doch nicht schämen, weil wir Jäger sind.“ Henrichmann ist Nachfolger von Dr. Rolf Eversheim, der auf eigenen Wunsch aus dem Amt des Geschäftsführers geschieden ist. Jochen Borchert, Vorsitzender von natur+mensch dazu: "Wir stehen politisch und öffentlich vor großen Herausforderungen. Daher brauchen wir eine schlagkräftige Jägerstiftung, die Interessen bündelt und in die Öffentlichkeit tritt. Henrichmann verbindet beides mit seiner Leidenschaft zur Jagd."
BS