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Gute Arbeit, liebe Jäger!

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Donnerstag, 12.11.2015 - 01:10
Wenig rot: Der Verbiss in Bayerns Wäldern ist zurückgegangen. Foto: STMELF © STMELF
Wenig rot: Der Verbiss in Bayerns Wäldern ist zurückgegangen. Foto: STMELF

Gestern wurde im Landtag das Ergebnis des aktuellen Verbissgutachtens vorgestellt. Für den Bayerischen Jagdverband hätten die Ergebnisse wohl kaum besser ausfallen können. Der Laubwald-Anteil nehme weiter deutlich zu, der Tannenverbiss sei auf einem Rekordtief und auch der Bergwald weise eine positive Entwicklung auf. Das Fazit von BJV-Chef Prof. Jürgen Vocke: „Bayerns Jägerinnen und Jäger sehen die Verantwortung, die sie beim Waldbau mittragen, aber ohne die aktive Mithilfe der Waldbesitzer sind viele Ziele nicht zu erreichen. Allein der Abschuss löst keine Probleme im Wald.“ Mit dem Resultat zufrieden zeigte sich ebenfalls Forstminister Helmut Brunner. Auch für ihn ist es der guten Zusammenarbeit von Grundeigentümern und Waidleuten zu verdanken, dass sich die Situation in einigen Gebieten verbessert habe. Ganz so euphorisch wie der BJV zeigt sich der Politiker aber nicht. Zwar attestierte er der Tanne und dem Bergwald ebenso wie die Jägerschaft einen positiven Trend. In Teilen von Ober- und Mittelfranken habe der Verbiss jedoch zugenommen. Dennoch könnte über die Hälfte der rund 750 Hegegemeinschaften an der bisherigen Abschusshöhe festhalten. In einer Pressemitteilung kündigte Brunner an, dass Regionen mit einer Verbesserung der Verbisssituation belohnt werden und ihnen das Abschussplanverfahren erleichtert werden soll.
BS

Das vollständige Gutachten finden Sie hier.