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Grüne wollen ein waldfreundliches Jagdrecht

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Montag, 15.11.2010 - 01:05
Als Referent geladen: LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke. Foto: Irene Fischbeck © Irene Fischbeck
Als Referent geladen: LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke. Foto: Irene Fischbeck

Damit ist die Stoßrichtung der Veranstaltung klar: Es geht nicht darum, welches Jagdrecht für das Wild das beste ist, sondernin erster Linieum die Interessen der Forstwirtschaft.
Dies geht auch aus dem Ankündigungsschreiben für das Gesprächhervor; dort heißt es: "Seit langem wird darüber diskutiert, wie der von der Forstseite beklagte Wald-Wild-Konflikt gelöst und Schalenwilddichten, die eine Naturverjüngung der Wälder ermöglichen, gewährleistet werden können."
Die Zielvorstellung der Partei wird darin so definiert: "Wir wollen mit Hilfe des Jagdrechtes dafür sorgen, dass die Probleme flächendeckend auch dort gelöst werden, wo bisher nur ein Teil der Akteure das Ziel waldverträglicher Wilddichten verfolgt." Welche Änderungen dafür notwendig sind, soll bei demFachgespräch mit Wissenschaftlern, Jägern, Forstwirten und Naturschützern diskutiert werden.
Dasklingt zwar nicht unbedingt danach, als sei man an einer "ergebnisoffenen" Diskussion interessiert, aber immerhin hat man auch einen Vertreter der etablierten Jägerschaft eingeladen: Helmut Dammann-Tamke, MdL, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), wird bei der Veranstaltung die Position der Verbände darstellen, in denen die überwältigende Mehrheit der deutschen Jägerinnen und Jäger organisiert ist.
Den Ökologischen Jagdverband(ÖJV) - und laut Programm auch die Position des Naturschutz- darf ÖJV-Vorsitzende Elisabeth Emmert repräsentieren.
Als weitere Referent sind geladen: Der Forstwissenschaftler Prof. Christian Ammer, Andreas Kinser von der DeutschenWildtierStiftung und Dietrich Mehl, der Vorsitzende der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" Brandenburg/Berlin. JMB