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Grüne Umweltministerin spricht sich für Wolfsabschuss aus

Wolf-heult-im-Feld © Ana Gram - stock.adobe.com
Auch in Baden-Württemberg will man sich vor einem Abschuss von Problemwölfen nicht verschließen.

Problemwölfe sollen auch in Baden-Württemberg im Zweifelsfall entnommen werden, so die neue Umweltministerin Thekla Walker (Bündnis 90/Die Grünen). Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärt Walker: „Wenn ein Wolf zu nahe kommt oder ein problematisches Verhalten an den Tag legt, dann muss man den auch entnehmen und dazu sind wir dann grundsätzlich auch bereit.“

Dennoch warnt die Umweltministerin vor Angst und ruft zur Beruhigung in der Wolfsdebatte auf. In Baden-Württemberg gelten derzeit nur drei Wölfe als resident, ein Rudel gebe es nicht. Vermeintliche Risse würden häufig Hunde als Täter und nicht den Wolf ergeben, zitierte die „Badische Zeitung“ Thekla Walker weiter. Auch von wolfsfreien Zonen hält die grüne Umweltministerin nichts. Man könne dem Wolf nicht vorschreiben, wo er sich bewegen darf und wo nicht. Trotzdem nehme sie die Ängste und Sorgen der Weidetierhalter ernst. „Wir haben von Anfang an klargemacht, dass die Existenz und Zukunft der Weidetierhalter und -halterinnen für uns enorm wichtig sind“, so Walker.


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