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Grüne Träume vonwilden Katzen

Traum geplatzt? Laut Ministerium gibt es bisher keine konkreten Pläne für eine aktive Luchsansiedlung. Foto: K.-H. Volkmar © K.-H. Volkmar

Zehn bis 30 Luchse aussetzen, die aus den Karpaten oder dem Jura stammen, bereits 2016 eine stabile Population, so Pix' Vorstellung, die er in der "Badischen Zeitung" kund getan hat. Im Frühsommer soll eine Initiative mit Experten gestartet werden, die die aktive Wiederansiedlung ins Laufen bringen soll. „Da wird es aber nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie gehen“, wird der Politiker zitiert.
Da es im Südelsass und im Jura schon Luchse gibt, steige die Chance auf genetischen Austausch. Wenigstens das gibt Pix zu Protokoll: Man brauche für das Projekt die Jäger, sei es zum Monitoring oder beim Luchsmanagement und zur Finanzierung. Von den Jägern erhofft sich Pix, dass diese sich an dem notwendigen „niedrigen Millionenbetrag” beteiligen, ebenso wie andere Naturschutzverbände.
Das Forstministerium weiß jedoch auf Nachfrage der Redaktion von nichts: „Es gibt keine Pläne den Luchs anzusiedeln“, sagte jüngst, Markus Jox, Sprecher des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbrauchschutz. "Das ist ein Vorschlag von Pix, der mit uns nicht abgestimmt ist."
BHA/MW