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Grüne: Kirrungen verbieten

Behm fordert, dass Kirrungen bundeseinheitlich geregelt oder gänzlich verboten werden. Foto: privat © Privat

In einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung erhebt die Sprecherin für Waldpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Behm, schwere Vorwürfe gegen die Jäger. Demnach seien unter anderem Kirrungen eines der Hauptprobleme der ausufernden Schwarzwildbestände und die damit verbundenen Wildschäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Nach Schätzungen Behms werde in vielen Revieren eine "regelrechte Wildschweinmast" betrieben. Dadurch würden Kirrungen häufig mehr schaden als nutzen.
Sie fordert, dass auf gesamter Bundesebene Kirrungen in Art und Umfang rechtlich beschränkt werden. "Wenn sich herausstellen sollte, dass diese Beschränkungen verbreitet nicht eingehalten werden und sich von den Jagdbehörden auch kaum durchsetzen lassen, dann ist in letzter Konsequenz auch ein Verbot der Kirrung zu erwägen."
BS