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GroKo: Jagd und Wolf Themen im Koalitionsvertrag

Auf zum Nachtansitz. Bei Schnee und halbwegs gutem Mondlicht hält es keinen Jäger zuhause.


Der Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD vom 7. Februar beinhaltet auch Abschnitte zum Thema Jagd und Wolf. Darin heißt es: „Wir erkennen die Jagd als nachhaltige Nutzungsform an und wollen sie weiterhin stärken. Wir werden bundeseinheitliche Regelungen für eine Zertifizierung von Jagdmunition mit optimaler Tötungswirkung bei gleichzeitiger Bleiminimierung, einen Schießübungsnachweis, die Jäger- und Falknerausbildung sowie -prüfung schaffen.“

Schutzstatus des Wolfs prüfen

Zur Weidetierhaltung und zum Wolf heißt es: „Im Umgang mit dem Wolf hat die Sicherheit der Menschen oberste Priorität. Wir werden die EU-Kommission auffordern, den Schutzstatus des Wolfs abhängig von seinem Erhaltungszustand zu überprüfen, um die notwendige Bestandsreduktion herbeiführen zu können.“ Man wolle zusätzlich einen Maßnahmenkatalog mit geeigneten Kriterien zur Entnahme von Wölfen entwickeln. Dazu wolle man mit Ländern und Wissenschaft zusammenarbeiten. „Wir wollen, dass Wölfe, die Weidezäune überwunden haben oder für den Menschen gefährlich werden, entnommen werden,“ so der Entwurf weiter.


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