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Greifvögel vergiftet: Großangelegte Suche durch die Polizei

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 13.03.2021 - 15:34
Polizist-bei-Absuche © Polizeipräsidium Niederbayern
Mit zahlreichen Einsatzkräften war die Polizei auf der Suche nach toten Greifvögeln und anderen verdächtigen Gegenständen.

In Niederbayern hat die Polizei vergangenen Mittwoch eine groß angelegte Absuche durchgeführt. Seit Ende Januar waren in den Landkreisen Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau und Deggendorf mehrere tote Greifvögel aufgefunden worden. Nachdem Ende Februar das Polizeipräsidium Niederbayern von der Einrichtung einer Ermittlungsgruppe berichtet hatte, mehrten sich Mitteilungen aus der Bevölkerung über tote Vögel, wie die Polizei berichtet. Man sei sämtlichen Meldungen nachgegangen und habe einige tote Greifvögel zur pathologischen Untersuchung in die tierärztliche Fakultät nach Oberschleißheim gebracht. Bislang habe sich in einem Fall eine Vergiftung mit einem carbofuranhaltigen Präparat bestätigt. Bei zwei weiteren Fällen werde derzeit ebenfalls von einer Vergiftung ausgegangen.

Verdächtiger Gegenstand gefunden

Mit einer koordinierten Aktion habe man nun nach ausgelegten Giftködern, verendeten Greifvögeln und sonstigen Spuren gesucht. Dazu wurde auch eine polizeieigene Drohne eingesetzt. „Im Umfeld der bisherigen Fundorte vergifteter Vögel bzw. aufgefundener Giftköder konnten im Bereich Straubing und Plattling keine weiteren Spuren oder Hinweise festgestellt werden“, so die Polizei. In Dingolfing fand man eine tote Amsel und einen verdächtigen Gegenstand. Dabei soll es sich um eine kugelförmige Substanz handeln. Ob diese giftig ist, werde derzeit untersucht. Die Polizei bittet beim Auffinden verendeter Greifvögel sowie etwaiger Giftköder darum, unmittelbar die Beamten zu verständigen und nichts anzufassen oder wegzutransportieren. Diese können toxisch sein und Gesundheitsgefahren mit sich bringen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Straubing unter der Telefonnummer 09421/8680 entgegen. 


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