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Goldschakal: Studie zeigt Gefährdung für den Luchs

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 12.05.2022 - 15:40
Goldschakal-an-Beute © ondrejprosicky - stock.adobe.com
Der Kleptoparasitismus durch Goldschakale könnte für Luchse gefährlich werden.

Welche Konkurrenz zwischen Goldschakalen und Luchsen entstehen kann, konnten nun Forscher in Slowenien beobachten. Wie „Spektrum der Wissenschaft“ berichtet, haben Miha Krofel und sein Team eine Langzeitstudie an Luchsen zwischen 2002 und 2006 durchgeführt. In Zuge dessen konnten die Forscher zweimal auf Wildkamerabildern beobachten, wie Goldschakale an Rehen fraßen, die zuvor von Luchsen erbeutet worden waren.

Diebstahl der Nahrung könnte Luchse zusätzlich gefährden

Die Luchse seien in beiden Fällen nicht an den Riss zurückgekehrt, so „Spektrum der Wissenschaft“. Ob die Raubtiere durch die Schakale aktiv vertrieben wurden oder die Raubkatzen die Risse aus anderen Gründen, etwa wegen des fremden Geruchs, nicht wieder angenommen haben, sei den Forschern bislang nicht bekannt. Generell seien Luchse aber Goldschakalen, zumindest wenn diese einzeln auftreten, überlegen. Der Diebstahl der Nahrung, auch Kleptoparasitismus genannt, könnte Luchse jedoch zusätzlich gefährden, so die Forscher.


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