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Gigantischer Erfolg beim Rebhuhnhegering Wetterau

Die Zahl der Rebhühner ist leider sehr stark zurückgegangen. © Erich Marek

Während den Bemühungen zur Hessischen Biodiversitätsstrategie 2015 wurde der Rebhuhnhegering Wetterau (Hessen) als eine Initiative aus Jägerhand gegründet. Federführend für den Hegering ist Forstmeister a.D. Andreas Mohr. Die Wetterau war für ihren reichen Niederwildbesatz bekannt. Doch die typischen Arten wurden zunehmend zurückgedrängt. Der Rebhuhnhegering geht auf eine Initiative von Pächtern zurück, die keine Niederwildreviere mehr pachten wollten, in denen kaum noch Niederwild vorkommt. 
Aktuell gehören dem Hegering knapp über 100 Reviere in Mittelhessen an. Auf etwas mehr als 60.000 Hektar Fläche wird dort viel fürs Niederwild und insbesondere das Rebhuhn getan.

Arbeit des Rebhuhnhegerings

Seit zwei Jahren hat der Rebhuhnhegering die Schonzeitaufhebung für Füchse und Waschbären vom hessischen Umweltministerium zugesprochen bekommen. Neben dem Birkwildprojekt Rhön haben sie damit ein Alleinstellungsmerkmal in der hessischen Jägerschaft. Abgesehen vom Prädatorenmanagement und Lebensraumgestaltung, ist die Bereitstellung von artgerechtem Futter ein Hauptpunkt der Bemühungen des Rebhuhnhegering. 


Das starke Volk mit mindestens 56 gezählten Hühnern, das im unterstehenden Video zu sehen ist, ist der Lohn für die harte Arbeit.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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