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Gestohlener Steinbock gefunden

Steinbock Anton im Wildpark Saarbrücken © Landeshauptstadt Saarbrücken

Der Steinbock konnte in Passau aufgefunden und nach Saarbrücken zurückgebracht werden.


Der in der Nacht vom 24. auf den 25. Januar aus dem Wildpark verschwundene Steinbock „Anton“ ist wieder aufgetaucht. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde der Steinbock in einem Wildgehege in Passau gefunden. Rund 600 km vom Tatort entfernt.

Steinbock sollte nach Polen verkauft werden

Der bei den Wildpark Besuchern beliebte 13 Jahre alte Steinbock soll nach bisherigen Ermittlungsstand fachmännisch narkotisiert und dann abtransportiert worden sein. Unter dringendem Tatverdacht steht ein 54-jähriger Mann aus Hessen, so die Polizeiinspektion Saarbrücken Stadt. Er soll den Steinbock nach Bayern gebracht und laut verschiedener Medienberichte für 6000 Euro an den Betreiber eines Tiergeheges verkauft haben. Von dort war der Weiterverkauf nach Polen beabsichtigt. Die Ermittlungen dazu dauern zur Zeit noch an. Auch weitere Straftaten, mit zum Teil grenzüberschreitendem Bezug, und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind Gegenstand der aktuellen Untersuchungen.

Bei Besuchern und Mitarbeitern beliebt

Steinbock „Anton“ konnte am Montagabend wieder in sein Heimatgehege zurückkehren. Verantwortliche der Landeshauptstadt, Tierpfleger und Ermittler der Polizei freuten sich gleichermaßen über die Ankunft des Tieres.

„Anton ist ein imposantes Tier. Aufgrund seiner Erscheinung und seines sanften Wesens ist er bei Besuchern sowie Mitarbeitern des Wildparks sehr beliebt. Wir freuen uns, dass er wieder zurück ist. Unser Dank gilt der Saarbrücker Polizei“, sagte Forst-Leiter Ralf Blechschmidt. PM


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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