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Geschändeter Rehbock in der Eifel gefunden

Der Rehbock lag verendet und geschändet unweit eines Spazierwegs. © HT

Der Rehbock lag verendet und geschändet unweit eines Spazierwegs.


Bei einem Reviergang am vergangenen Samstag fand der Pächter eines Reviers in der Südeifel (Rheinland-Pfalz) ein totes Stück Rehwild auf einer Wiese unweit eines Spazierwegs. Der Bock lag auf dem Rücken. Aus dem Waidloch ragte ein etwa fünf Zentimeter dicker Pfahl. Die Lauscher sowie ein Teil des Windfangs waren abgeschnitten worden. An den Keulen fanden sich zwei tiefe Löcher. Woher diese stammen, ist unklar. Wer den Bock so grausam zugerichtet hat, bleibt ein Rätsel. Die Spurenlage deutet laut polizeilicher Pressemeldung darauf hin, dass das Tier zum Fundort geschleppt worden sei.

Weiterhin gaben Verletzungen an den Hinterläufen Hinweise darauf, dass der Bock womöglich dem Straßenverkehr zum Opfer fiel. Der Jäger zeigt sich im Gespräch mit der Redaktion schockiert: "So etwas Bestialisches habe ich noch nie erlebt."

 

Der Pflock ragte dem Rehbock aus dem Waidloch. © HT

Der Pflock ragte dem Rehbock aus dem Waidloch.

Polizei ermittelt nicht

Die Polizei war vor Ort und hat den Vorfall aufgenommen. Auf Rückfrage der Redaktion entgegnete ein Polizeisprecher: „Vorliegender Sachverhalt ergibt keine hinreichenden Anhaltspunkte auf eine Straftat.“ Daher wird auch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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