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Gericht stoppt Steinbockjagd

Die Steinwildjagd in Südtirol wurde vorläufig gerichtlich  gestoppt. Foto: Erich Marek © Erich Marek

Neben der Jagd auf Dachse ist in Südtirol (Italien) nun auch die Jagd auf Steinwild zumindest bis zum 6. November vorläufig verboten. Die Tierschutzorganisation „Lega Anti Vivisezione“ (L.A.V.) hatte Beschwerde gegen die Steinwildjagd eingelegt. Dieser ist vom Verwaltungsgericht Bozen stattgegeben worden, so die Landesverwaltung der Autonomen Provinz Bozen in einem Bericht. Alle Jagdausübungsberechtigten wurden mittlerweile benachrichtigt. Am 6. November wird ein Richterkollegium entscheiden, ob das Jagdverbot bestehen bleibt, oder ob ab dann bis zum 15. Dezember – dem eigentlichen Ende der Steinbockjagd – weitergejagt werden darf.
Die Tierschutzorganisation hatte mit der Begründung geklagt, dass Südtirol die einzige Provinz Italiens sei, die die Jagd auf Steinwild zulasse. Man führte an, dass der Artenschutz staatlich geregelt sei und sich auch autonome Länder daran zu halten haben.
MW