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Gericht bestätigt Strafe gegen Jäger

Jagdhunde die erkennbar im Einsatz sind, dürfen nicht aus Jagdschutzgründen getötet werden. Foto: Schilling © Naturfoto Schilling

„Der Angeklagte wurde der Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund in Tateinheit mit Sachbeschädigung schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen von je 30 Euro verurteilt.“ So die Präsidentin des Landgerichts Eva-Maria Kaiser-Leucht auf Anfrage der Redaktion.
Damit folgte das Land- dem Urteil des Amtgerichts vom 9. Juni 2015. Der Schütze hatte die beiden überjagenden Hunde zu Jahresbeginn 2015 aus – seiner Begründung nach – "Jagdschutzgründen" erlegt, sie mit Zweigen bedeckt und Warnwesten sowie Halsbänder in der Donau versenkt (Link: wir berichteten hier).
Laut der „Passauer Neue Presse“ fand der Staatsanwalt damals harte Worte für den Angeklagten: „Wer zwei durch Warnwesten offensichtliche Jagdhunde erschiesst hat als Jäger draußen nichts zu suchen. Das ist einfach feige und niederträchtig.“ Doch auch das aktuelle Urteil will der 60-jährige nicht hinnehmen und legte abermals Revision ein.
MW