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Gericht beschließt Zaunabbau

Der besagte Elektrozaun zur Abwehr von Wildschäden im Oettinger Forst. Foto: Oettingen-Spielberg'sche Forstverwaltung © Oettingen-Spielberg'sche Forstverwaltung

Die Wildschäden durch das Schwarzwild gingen zurück und alle Beteiligten waren zu frieden. Nicht aber die Ansbacher Kreisvertreter des Bund Naturschutz und der Grünen. Sie sahen neben einer Verinselung von Lebensräumen das Betretungsrecht Erholungssuchender verletzt. Daraufhin ordnete die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ansbach den Rückbau an. Gegen diese Anordnung klagte die Forstverwaltung vor dem Ansbacher Verwaltungsgericht, jedoch ohne Erfolg: Am Donnerstag, den 27. Juni 2012, wurde die Klage abgewiesen. Das öffentliche Interesse an dem Sachverhalt scheint geweckt, da auch der "Bayerische Rundfunk" (BR) in Form eines Filmbeitrages berichtete (Link unten).
Laut der Forstverwaltung habe nie eine Beschwerde aus der Bevölkerung vorgelegen. Ebenso könne man unter anderem durch Fotografien beweisen, dass das Betretungsrecht nicht beeinträchtigt wird, zeigte sich Dr. Eberhard Lasson, Generalverwalter des Fürstlichen Hauses, enttäuscht über die Entscheidung gegenüber der Redaktion. Jetzt muss der Zaun aufgrund der richterlichen Anordnung beseitigt werden. Ob die Forstverwaltung gegen das Urteil Rechtsmittel einlegt, wird nach der schriftlichen Urteilsbegründung entschieden. BS

Den Filmbeitrag des BR finden Sie hier.