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Gerade drinnen, schon wieder draußen

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Dienstag, 24.03.2015 - 01:00
Die Nachbesserungsarbeiten am Zaun dauerten fünf Tage... Foto: H. Kappenberger © H. Kappenberger

Lange haben es die vier Frischlinge nicht im Übungsgatter bei Fahrnbach ausgehalten. Noch am Mittwoch, den 11. März, freuten sich die Verantwortlichen über den Einzug der Schwarzkittel (wir berichteten hier). Bereits am Folgetag war die Trainingsanlage wieder leer. „Die Sauen sind wohl durch kleine Schlupflöcher entkommen“, so Gattermeister Helmut Kappenberger im Gespräch mit der Redaktion. Obwohl das Ruhegatter mit einem zweifachen Zaun gesichert ist, genügten den Schwarzkitteln etwa 15 bis 20 Zentimeter große Öffnungen um sich den Weg in die Freiheit zu bahnen. Auch wenn die Tiere etwas kleiner gewesen wären als gedacht, hätte der Jäger nicht geglaubt, dass sie sich dort durchzwängen könnten. Weit waren die Frischlinge aber nicht geflüchtet. Ein Anwohner verständigte Kappenberger, der gleich startete die Sauen einzufangen. Da sich die Schweine im Dorf- und Straßenbereich aufhielten, entschied er die Tiere zum Abschuss frei zu geben. Nach nicht einmal zwei Stunden hatte der Jagdpächter die Sauen auf die Schwarte gelegt.
Mittlerweile wurden 2.400 Meter der Umzäunung nachgebessert. Am vergangenen Mittwoch zogen erneut drei Frischlinge ein. „Ein Keiler und zwei Bachen sind es, zwei weitere Bachen kommen noch“, berichtete Kappenberger.
MH