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Geplante Jagdgesetz-Änderung: Minister Vogel will Änderungen vornehmen

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 11.05.2022 - 10:25
Hochsitz-im-Wald © Christian Schwier - stock.adobe.com
Die geplanten Jagdgesetz-Änderungen sollen nun nochmal überarbeitet werden.

Seit Wochen sorgen die geplanten Jagdgesetz-Änderungen in Brandenburg für Diskussionen. Nachdem der Landesjagdverband Brandenburg zuletzt mit einem Briefgenerator zu Widerstand gegen die Novelle aufgerufen hatte, sprachen sich CDU und SPD gegen den Entwurf aus. Nun hat der verantwortliche Landwirtschaftsminister Axel Vogel (Grüne) angekündigt, umfangreiche Änderungen an dem Entwurf vorzunehmen. Wie „rbb24“ berichtet, würde sich Vogel auch bereit zeigen, auf die geplante Reduzierung der Jagdreviergröße auf 10 Hektar zu verzichten. „Wir werten die in den über 70 Stellungnahmen eingegangenen Vorschläge der Verbände und Einzelpersonen sowie die Anmerkungen der anderen Ministerien aus und werden sie im überarbeiteten Gesetzentwurf berücksichtigen“, sagte Vogel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Jagdgesetz Brandenburg: Alternative Vorschläge sollen geprüft werden

Man wolle nun andere Vorschläge, unter anderem vom Waldbesitzerverband, prüfen, da es „Dreh- und Angelpunkt“ sei, dass „Waldeigentümer, die ihren Wald umbauen wollen, Einfluss auf die Jagd als Schlüssel zum klimastabilen Wald bekommen“, so Vogel. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Benjamin Raschke sieht jedoch Zeitdruck bei der Umsetzung der Jagdgesetz-Novellierung: „Jeden Monat, den wir das nicht tun, geht uns da ein großes Stück Klimaschutz verloren.“ Der CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann mahnte aber, dass die geplanten Jagdgesetz-Änderungen auf die Akzeptanz sowohl bei den Waldbesitzern sowie Jagdverbänden stoßen müssen.


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