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Gemeinde finanziert Jägern und Feuerwehr Drohne

Rund 10.000 Euro soll die Anschaffung der Drohne kosten.


„Wenn Leute bei der Feuerwehr oder Jägerschaft ehrenamtlich tätig sind, gilt es diese so gut wie möglich zu unterstützen“, erklärt Hauke Christiansen, Bürgermeister von Risum-Lindholm (Schleswig-Holstein), gegenüber jagderleben. Daher beschlossen er und die Gemeindevertreter einstimmig, den Kauf einer 10.000 Euro teuren Drohne inklusive Wärmebildkamera mit 6.000 Euro mitzufinanzieren.

Rettung von Mensch und Tier

Zum einen soll der Flieger den beiden örtlichen Freiwilligen Feuerwehren bei der Suche nach vermissten Personen und Brandnestern helfen. Zum anderen steht die Drohne auch den drei Gemeinschaftsjagdrevieren bei der Kitzrettung zur Verfügung, wie der Bürgermeister gegenüber der Redaktion erläutert. Christiansen, der selbst Jäger ist, hatte den Vorschlag in die Gemeindevertretung eingebracht und stieß damit durchweg auf Begeisterung. In den nächsten Monaten werde man sich nun die Technik zulegen und mehrere Vertreter aus beiden Bereichen schulen.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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