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Geldauflage für "Fallensteller"

Das Amtsgericht Zossen konnte nicht die Schuld des Mannes feststellen. Foto: AG Zossen


Verhandelt wurde der Vorfall gestern (4. März) am Amtsgericht Zossen. Dem Revierjagdmeister eines privaten Forstgutes wurde vorgeworfen, er hätte mit zwei Fallen versucht, Wölfe zu fangen. Das bestritt jedoch der Beschuldigte. Er wollte nach eigener Aussage mit den Anlagen wildernde Hunde dingfest machen. Auch geladene Sachverständigte, welche die Fallen begutachteten, konnten vor Gericht keine Klarheit schaffen, da sie unterschiedliche Aussagen zu wolfstypischen Verhaltensweisen machten.
Nach rund dreistündiger Verhandlung wurde das Verfahren gegen eine Zahlung von 2000 Euro eingestellt. Diese soll dem Tierheim in Zossen zugute kommen. Richterin Ulrike Severin machte im Gespräch mit jagderleben deutlich, dass „keine Schuld festgestellt wurde“. Somit ist der Grünrock nicht vorbestraft.
BS