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Geld für gerissene Nutztiere

Das Land will künftig gerissene Haus- und Nutztiere bis zu 100 Prozent aus eigener Tasche ersetzen. Foto: AK © AK

Voraussetzung für den Schadenersatz ist, dass das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) oder der vom Land benannte Rissgutachter unverzüglich nach Feststellung des Schadens (innerhalb von 24 Stunden) benachrichtigt und durch einen Rissgutachter in einem Protokoll festgestellt wird. Darüber hinaus sind Nutztierhalter innerhalb des "Wolfsgebietes" angehalten, ihre Tiere vor Wölfen zu schützen. Schutzmaßnahmen sollen bis zu 75 Prozent gefördert werden.
"Ich bin überzeugt, dass die neue Richtlinie zur Gewährleistung eines weitestgehend konfliktfreien Nebeneinanders von Mensch und Wolf beiträgt und die Akzeptanz der Wiederbesiedlung Mecklenburg-Vorpommerns durch diese Art erhöht", betont Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. "Die nun veröffentlichte Förderrichtlinie stellt einen weiteren Schritt zur Umsetzung des im Jahre 2010 veröffentlichten "Managementplans für den Wolf in Mecklenburg-Vorpommern" dar. Anträge sind schriftlich bei der jeweiligen Naturschutzbehörde vorzunehmen. Bewilligungsbehörden sind das jeweilige Staatliche Amt für Umwelt und Landwirtschaft sowie in den Großschutzgebieten das jeweilige Nationalparkamt oder das jeweilige Amt für das Biosphärenreservat.
red