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Und es geht doch!

Kleine Geste, große Signalwirkung! Foto: Mondfinsternis


Aufmerksam wurden wir auf diese nette Geschichte durch unser landlive-Forum. Der Nutzer "Mondfinsternis" veröffentlichte das Bild, im Gespräch mit der Redaktion erklärte er, wie es dazu kam. Immer wieder beobachtete er Waldbesucher, die sich in den Einständen seines Pirschbezirkes tummelten. Daraufhin meldete er sich auf einer Plattform für Geocacher an und fand heraus, dass es über 20 Verstecke, sogenannte Caches, in seinem Revier gab und wo genau diese lagen. In einer freundlichen Mail habe sich der Jäger dann an die Schatzsucher-Gemeinde gewand und sie über die Rückzugsgebiete der Wildtiere informiert. Und genau das schien der richtige Weg zu sein.
Prompt meldete sich ein Vertreter der Freizeit-Sportler bei dem Waidmann. Zunächst dankte er dem Waidmann für die Kontaktaufnahme, da erfahrungsgemäß andere Jäger die Verstecke einfach verschwinden lassen oder zerstören würden. Weiter versicherte er, dass man schnellst möglich die "kritischen" Cashes beseitigen werde. Gemeinsam haben die beiden später dann neue Verstecke festgelegt, sodass sich die unterschiedlichen Naturnutzer künftig nicht mehr in die Quere kommen. Jetzt hat besagter Geocacher dem Grünrock dieses Fläschchen mit der Nachricht "Danke für Ihr Verständnis, der Geocacher" auf einer Kanzel zurückgelassen. Ein kleiner Gruß mit großer Wirkung.
BS