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Gefundener Wolfswelpe bleibt im Wildpark

Wolf-Welpe-Wald © ALEXANDRE - stock.adobe.com
Die fünf Hybridwelpen in Thüringen sind seit Mitte September zum Abschuss freigegeben (Symbolbild).

Der Wolfswelpe, welcher an Pfingsten von Spaziergängern gefunden und mitgenommen wurde, wird sein Leben im Wildpark Lüneburger Heide in Niedersachsen verbringen. Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen verkündete dies in einer Pressemitteilung. Ursprünglich wollte man den Welpen zurück zum Rudel bringen. Dies sei aber nicht möglich, da es keine ausreichenden Anhaltspunkte für das Rückzugsgebiet des Rudels gebe. Die kleine Wölfin war zum Fundzeitpunkt erst drei bis vier Wochen alt, weshalb sie alleine in der freien Wildbahn nicht überlebt hätte.

Genetische Nachweise bestätigen sächsische Herkunft

Einer genetischen Untersuchung zufolge stammt der Welpe von einer Fähe ab, die in der Massenei nachgewiesen wurde. Die Massenei ist ein Waldgebiet östlich von Dresden und befindet sich etwa 40 Kilometer entfernt vom Fundort des Welpen. Vaterrüde ist womöglich ein Wolfsrüde, der im vergangenen Herbst im Bereich Stolpen/Hohnstein (etwa 35 Kilometer von Bautzen sowie 12 Kilometer von der Massenei entfernt) nachgewiesen wurde. PM/HR


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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