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Geflügelpest bei Wildenten

Sorgte 2006 für Schlagzeilen - das Vogelgrippevirus H5N1. Foto: Cynthia Goldsmith CDC © Cynthia Goldsmith CDC

Wie das Internetportal "SpiegelOnline"unter Bezug auf das Friedrich-Löffler-Institut berichtete, ließ sich ein mögliches Übergreifen des Virus auf Deutschland noch nicht abschätzen. Der in Dänemark entdeckte Subtyp H7 gehört mit dem aus der deutschen Vogelgrippewelle 2006 bekannten Subtypen H5N1 zu den hochansteckenden Geflügelpestviren. Vorsorglich mahnte das Institut deutsche Geflügelhalter daher zu besonderer Aufmerksamkeit.
Auch das Landwirtschaftministerium Mecklenburg-Vorpommerns nahm den Befund zum Anlass, die Geflügelbetriebe des Landes auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen und die Untersuchungspflichten in der Freilandhaltung hinzuweisen und Kontrollen dazu anzukündigen. An der klassischen Geflügelpest erkranken vor allem Hühner und Puten, aber auch Enten und Tauben können betroffen sein. Sie bekommen Fieber, Atembeschwerden, Durchfall und Schwarzfärbungen an Kamm und Kehllappen. Für 80 bis 100 Prozent der erkrankten Tiere verläuft die klassische Geflügelpest tödlich. Auch Menschen, die engen Kontakt zu kranken Tieren haben, können sich anstecken.
FM