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Geflügelpest: Erste Fälle von Vogelgrippe im Herbst 2021

Redaktion jagderleben
am
Freitag, 22.10.2021 - 10:10
Tote-Pfeifente © rodimovpavel - stock.adobe.com
Bei einer toten Pfeifente war das Virus zuerst nachgewiesen worden (Symbolbild).

Wie der „NDR“ berichtet und das zuständige Ministerium gegenüber der Redaktion bestätigt, ist der erste Fall der Vogelgrippe im Herbst 2021 vergangene Woche in Nordfriesland (Schleswig-Holstein) aufgetreten. Zu der erkrankten Ente, wurde weiteren verendeten Vögeln im näheren Umkreis des Fundortes Proben entnommen. Mehrere Fälle sind daher nicht auszuschließen, heißt es.

FLI stuft das Risiko eines erneuten Aufflammens als hoch ein

Laut Friedrich-Löffler-Institut ist das Risiko eines erneuten Ausbruchs mit anschließender Ausbreitung (ähnlich wie über die Herbst- und Wintermonate 2020/2021) als hoch einzustufen. Das Eintragsrisiko durch Verschleppung des Virus zwischen Geflügelhaltungen in Deutschland ist allerdings lediglich als mäßig eingestuft worden.

Verbreitung der Viruserkrankung durch Herbstvogelzug

Vermutlich wird der HPAIV H5-Virus zum Großteil von den ziehenden Wildvögeln im Herbst verbreitet. Bestärkt wird diese Theorie dadurch, dass ein enger Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Vogelzugs und der räumlichen Ausbreitung besteht. Speziell bei Schleswig-Holstein handelt es sich um ein wichtiges Durchzugsgebiet für viele Wildvögel.

Auch Nachweis im Tierpark Greifswald

Kurz nach Bekanntwerden des H5N1 Virus bei der Pfeifente in Nordfriesland, gibt es jetzt auch einen Ausbruch der hoch ansteckenden Tierseuche im Heimtierpark Greifswald. Bei mehreren Vögeln wurde auch dort das Virus nachgewiesen.

Lucas Enzensberger


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