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Gefahr für Italiens Bevölkerung

Regelmäßig kann Schwarzwild auf dem Straßen von Rom beobachtet werden (Symbolbild). Foto: youtube.com


Ein 49-Jähriger war am Wochenende verstorben, nachdem er innerorts mit einem Wildschwein kollidiert war. Den Verantwortlichen wird jetzt unterlassene Amtshandlung vorgeworfen. Schon zuvor wurden monatelang hitzige Debatten über den hohen Bestand des Schwarzwildes und geignete Maßnahmen zur Regulierung geführt. Denn allein im vergangenen Jahr sollen die Tiere in Italien Schäden in Millionenhöhe verursacht haben.
Jetzt plant die Stadtverwaltung Roms eine Sterilisierungskampagne für die Schwarzkittel. Dabei will man sich laut "ORF" ein Beispiel an Hongkong und Barcelona nehmen, denn diese hatten ähnliche Probleme mit den Allesfressern damit lösen können. Gleichzeitig soll in der Toskana beabsichtigt sein, dass man den Bestand des Schwarzwildes von zirka 420.000 Stück auf 150.000 Stück senkt. Und das innerhalb von nur drei Jahren. Die damit verbundene Tötung von rund einer Viertelmillionen Tiere sorgte für heftige Proteste. Umweltschützer starteten eine Kampagne gegen das Vorhaben.
RW
Hier finden Sie das Video eines Schwarzkittels, der durch Rom rennt.

 


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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