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Gefährlicher Jagdneid

Im schweizer Kanton Wallis gehen sich die Jäger an den Kragen. Foto: Joujou/pixelio © Joujou/pixelio

Im schweizer Kanton Wallis nimmt die Missgunst einiger Waidmänner bisher ungeahnte Formen an. So vermutet die Kantonspolizei, dass in der letzten Woche zweimal Jäger aufeinander "Warnschüsse" abgegeben haben. Die Schützen schießen dabei unmittelbar neben ihren "Rivalen" in den Boden. Einer der Nebenbuhler wurde am Körper durch Geschoss- und Steinsplitter getroffen, bestätigte der Polizeisprecher Renato Kalbermatten gegenüber jagderleben.de. Ebenso bestätigte er, dass sich zum Zeitpunkt der Schussabgabe nachweislich kein Wild in der Nähe befand. "Gegenseitige Beschimpfungen seien der Polizei bekannt, aber dieses Ausmaß ist ein sehr seltenes Phänomen", so Kalbermatten. Bei der Patentjagd, bei der es keine festen Reviergrenzen gibt, käme es immer wieder zu Reibereien, da "gewisse Familien seit Generationen in ein und der selben Region jagen". So wollen wohl einige Grünröcke ihre "Besitzansprüche" deutlich machen. BS