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Gefährliche Nähe

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Montag, 18.08.2014 - 11:00
Die slowakische Medien waren bei der "Bärenjagd" mit dabei. Foto: SME.SK © SME.SK
Die slowakische Medien waren bei der "Bärenjagd" mit dabei. Foto: SME.SK

Die Maßnahme war notwendig geworden, nach dem sich Bewohner des rund 90.000 Einwohner zählenden Provinzzentrums zunehmend durch den Petzt bedroht gefühlt haben. Das rund hundert Kilogramm schwere Tier hatte sich eine Grünanlage an der Stadthalle von Presov als "Wohnsitz" ausgesucht. Von dort aus unternahm die verwirrt wirkende Bärin nächtliche Streifzüge durch die angrenzenden Wohngebiete.
Die Polizei, Naturschützer und Jäger hatten den Petz nach Medienberichten zuvor intensiv beobachtet, ehe mit Zustimmung der zuständigen Naturschutzbehörde die Abschussfreigabe erfolgte. Begründung: Die Bärin bewegte sich immer in unmittelbarer Nähe von Menschen und hätte diesen gefährlich werden können.
Jäger und Polizisten umstellten daraufhin das Gebiet. Einem der Grünröcke gelang es, das Tier zu erlegen. Entgegen der Annahme, handelte es sich dabei um keinen Jungbären, sondern um eine sieben bis acht Jahre alte Bärin in schlechter Verfassung.
Eine Obduktion des Kadavers soll nun Aufschluss darüber geben, warum sich das Tier in so schlechtem Zustand befand und ob darin die Ursache dafür zu sehen ist, dass sich die Bärin in die Nähe von Menschen wagte.
NJ/dpa

Link: Bilder und eine Video von der "Bärenjagd" finden Sie hier