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Jetzt Gebühren aussetzen!

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Dienstag, 30.08.2016 - 16:36
Entlastungen schaffen: Auch die Erlegung von Frischlingen muss sich wieder lohnen. Foto: Jens Krüger © Jens Krüger
Entlastungen schaffen: Auch die Erlegung von Frischlingen muss sich wieder lohnen. Foto: Jens Krüger

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) berichtet, dass die ASP bereits 50 Kilometer weiter westlich als bisher aufgetreten ist und Deutschland somit immer näher kommt. Mit der weiteren Ausbreitung steigt das Einschleppungsrisiko der tödlich verlaufenden Krankheit nach Brandenburg. „Für die verheerend wirkende Tierseuche, die Haus- und Wildschweine befällt, steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wirksame Präventionsmaßnahmen sind jetzt das Gebot der Stunde. Wir fordern deshalb alle Landkreise auf, dem Beispiel Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald zu folgen, die den Jägern bereits Erleichterungen bei der Trichinenprobengebühr gewähren.“, so Dr. Petra Schneller, Veterinärin und Präsidiumsmitglied des Jagdverbandes.
Um das Infektionsrisiko zu mindern, müssten die Jäger mehr Sauen schießen und damit im Frischlingsalter beginnen. Durch die Gebühr für Trichininuntersuchungen würden die finanziellen Aufwendungen bei der Erlegung von Schwarzikitteln mit geringem Gewicht bei weitem den Erlös aus dem Verkauf des Fleisches übersteigen.
Matthias Schannwell, Geschäftsführer des LJVB: „Ich empfehle allen Jägerinnen und Jägern (...) einen Antrag auf Gebührenbefreiung zusammen mit einer Trichinenprobe einzureichen. Damit erhöhen wir den Druck auf die Verwaltungen, unserer Forderung zu folgen, denn jeder Antrag muss einzeln beschieden und begründet werden.“ Einen Musterantrag stellt der LJVB auf seiner Homepage zur Verfügung.
PM