Home News GDT-Wettbewerb 2010: Erstmals siegte eine Frau

GDT-Wettbewerb 2010: Erstmals siegte eine Frau

Platz 1: Geisterhafter Gepard. Foto: Britta Jaschinski © Britta Jaschinski

Der von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) ausgelobte Preis "Europäischer Naturfotograf des Jahres" wurde für 2010 an die in London lebende Britta Jaschinski vergeben. Das Siegerbild ist eine Schwarz-weiß-Aufnahme eines Geparden.
Die Geschichte der Aufnahme schildert die Fotografin so: "In Ndutu (Tansania) hatte ein Buschfeuer gewütet. Der beißende Geruch von Asche lag in der Luft, und überall sah man Opfer des Feuers sowie orientierungslos wirkende Dikdiks und Impalas, die in der verbrannten Landschaft nach Deckung suchten. Plötzlich erschien ein Gepard auf der verkohlten Savanne. Eigentlich hätte das Feuer ein Glücksfall für die großen Katzen sein müssen: Überall verwirrte Beutetiere, die keine Deckung mehr hatten. Doch auch der Gepard wirkte unruhig und entwurzelt, geradezu geisterhaft."
Jaschinski setzte sich gegen mehr als 11.000 eingereichte Arbeiten aus 29 Ländern durch. Damit ist erstmalig in der Geschichte der GDT eine Frau Gewinnerin des von der Firma CANON gesponserten und mit 2000 Euro dotierten Preises.
Den zweiten Platz sicherte sich Christophe Sidamon-Pesson (Frankreich) mit seiner Aufnahme "Steinböcke im Schneesturm". Platz drei ging an Marek Kosinski aus Polen, dem im Westen seines Heimatlandes die beeindruckende Fotografie eines Rothirschs unter Kranichen gelang.
Die Auszeichnung wurde von der GDT zum zehnten Mal vergeben und richtet sich an Amateur- und Profifotografen aus ganz Europa. PM/RJE

Platz 2: Steinböcke im Schneesturm Foto: Christophe Sidamon-Pesson © Christophe Sidamon-Pesson

Platz 2: Steinböcke im Schneesturm Foto: Christophe Sidamon-Pesson